warum werden wir immer komplizierter ?

Gefragt am 02.12.2012 von Geloeschtes Mitglied
 

wo ist die unbefangenheit und lockerheit geblieben ?
ich habe den eindruck dass wir oft sehr wiet vom “normalen leben” weg sind.

Sind hier nur noch ” vorteilssucher” ?

Was ist eure Meinung ?

noch nie haben so viele menschen bie mir rat gesucht was ist los in unserer gesellschaft ?

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20 Antworten

  1. Beantwortet am 02.12.2012 von joyful
    2014 Jahre alt

    Hallo,

    ich denke, früher haben genauso viele Leute Rat gesucht. Auf Grund der technischen Entwicklung kann man nun eben in einem größeren Rahmen Rat suchen. Beispiel “Liebesfrage”: früher gab es Zeitungsannoncen, da suchte jeder für sich. Never ever hätte man die Möglichkeit gehabt, bzw. wäre überhaupt auf die Idee gekommen, andere “Suchende” um Rat zu fragen. Mit dem Internet und den Foren kein Problem mehr. Oder: habe ich früher Rat gebraucht, wie ich eine bestimmte Herausforderung überwinde, rief man seine Freunde an – Punkt. Heute stellt man sein Problem – oft sogar anonym – in irgendein Forum – schwupp bekommt man ganz viele Rückmeldungen, und viele davon auch brauchbar (so meine Erfahrung). Von daher hat sich m.E. nur der Aktionsradius erweitert.

    Das “normale” Leben findet heute für viele Leute auch im Internet statt. Was nicht bedeutet, dass man einsam vor der Kiste hockt – viele nutzen es, um neue Kontakte zu knüpfen und sich auch real zu treffen. In mein Leben gehört das Internet auf jeden Fall. Mit den entsprechenden Netzwerken, Foren und Kennenlern Börsen.

    Schönen Sonntag und liebe Grüße – joyful

  2. Beantwortet am 02.12.2012 von friends50
    45 Jahre alt

    Hi,
    ich denke, es geht heutzutage alles ziemlich schnell. Alle wollen irgendwie mithalten, geht aber nicht immer. Also versuche ich mich an dem zu orientieren, was für mich von Vorteil ist.
    Man rennt irgendwas hinterher, um einen gewissen Standard halten zu können.
    Oft tut man das noch nicht mal für sich, sondern um anderen zu zeigen, das kann ich auch.
    Von Lockerheit keine Spur. Irgendwann merkt man, das dafür was anderes auf der Strecke bleibt.
    Viele versuchen sich anzupassen, nur um nicht aus dem Rahmen zu fallen. Wegen der Leute!
    Ist auf Dauer anstrengend.
    Und die “Vorteilssucher” sind die, die am meisten jammern.

  3. Beantwortet am 02.12.2012 von wildesding
    43 Jahre alt

    werden wir wirklich komplizierter? ist mir mich nicht aufgefallen….
    in welchem zusammenhang?

  4. Beantwortet am 04.12.2012 von Berdeli
    45 Jahre alt

    also ich kann joyfull nur Recht geben…. sie hat genau das geschrieben, was mir auch durch den Kopf ging zum Thema….

    nichts desto trotz hab auch ich – hier oder auch wo anders – in verschiedenen Lebenslagen “Fremde” in Foren um Rat gefragt und manches Mal wirklich gute Tipps und Ratschläge bekommen die mich weiter gebracht haben.

    Das Medium Internet ist aus dem heutigen Leben halt nicht mehr weg zu denken…..

    Und was “komplizierter” anbelangt…:
    da denke ich jetzt einfach mal in Richtung Beziehung: man WIRD komplizierter! weil man vieles, was man früher an vllt “schlechten” Erfahrungen abbekommen hat, nicht mehr hinnehmen will und vllt auch in einigen Bereichen nicht mehr kompromissbereit ist…. was unweigerlich zu Komplikationen führt, wenn eben zwei solcher Personen aufeinander treffen….

    Ich weiß, wovon ich spreche!
    Trotzdem suchen wir zusammen einen Weg!

    Bin gespannt, was andere noch so zum Thema sagen…. ;-)

    Schönen abend zusammen! ;-)

  5. Beantwortet am 05.12.2012 von mr_casual
    35 Jahre alt

    Ich glaube ja wir haben das Gefühl komplizierter zu werden weil unser Umfeld per se immer komplexer wird, es immer mehr Wahlmöglichkeiten gibt – das trifft im Grunde auf alles zu ;)

  6. Beantwortet am 05.12.2012 von JulienKay
    52 Jahre alt
     / FriendScout24 Pseudonym: JulienKay

    also ich, ich bin total einfach – 100%ig! ;-)

  7. Beantwortet am 05.12.2012 von friends50
    45 Jahre alt

    Es gibt Menschen, die machen es sich kompliziert, weil die überall mithalten wollen.
    Stellt sich die Frage, muss ich das?
    -
    Ich muss Berdeli zustimmen.Schlechte Erfahrungen machen vorsichtig. Aus Fehlern soll man ja bekanntlich lernen. Und da gibt es Dinge, da mache ich auch keine Kompromisse mehr.
    Lieber alleine als verarscht zu werden.
    Und ich bin NICHT kompliziert. Wenn MANN ehrlich ist, dann stehen die Chancen ganz gut :)

  8. Beantwortet am 05.12.2012 von wildesding
    43 Jahre alt

    ich bin auch nicht kompliziert! :-)

    und klar sollte man aus fehlern lernen, aber ich kann fehler nicht verallgemeinern.

  9. Beantwortet am 05.12.2012 von Bella
    51 Jahre alt

    Kompliziert? glaube ich nicht. wir lernen doch von anderen.
    früher war ich kompliziert – jetzt sehe ich alles mit anderen augen und glaube wenn man offener an alles geht klappt alles besser.
    und komplikationen werden vermieden!

  10. Beantwortet am 05.12.2012 von ulmerspatz54
    60 Jahre alt
     / FriendScout24 Pseudonym: ulmerspatz54

    Meiner Meinung nach machen wir unser Leben selbst kompliziert.
    Durch negative und positive Erfahrungen, die unser Leben prägen. Wenn ich an meine Kinder denke, sie wollten ihre Welt entdecken und haben ihre Erfahrungen gemacht und siehe da, sie wurden immer kritischer.
    Je älter ich werde, je mehr Erfahrungen habe ich gemacht. Oft erschien das vermeintlich negative im nachhinein als positiv. Es hat lange gedauert, bis ich diesen Umkehrschluß kapiert habe.
    Kompliziert wird es für mich nur, wenn ich versuche mich zu verbiegen, um es anderen recht zu machen. Dann wurde es kompliziert.:-)

  11. Beantwortet am 05.12.2012 von
    2014 Jahre alt

    komplizierter…hm….”anspruchsvoller” wäre wahrscheinlich der bessere Ausdruck..

  12. Beantwortet am 06.12.2012 von wildesding
    43 Jahre alt

    ja vielleicht, aber die bedeutung ist was völlig anderes ;-)

  13. Beantwortet am 12.12.2012 von ulmerspatz54
    60 Jahre alt
     / FriendScout24 Pseudonym: ulmerspatz54

    @ Mark
    Ich gebe Dir recht, ich bin “anspruchsvoller”. Denn alles was ich schon hatte und mir nicht gut getan hat, auf das kann ich gern verzichten.
    Deshalb wird mein Leben einfacher, denn ich weiß was ich brauch und will.
    Ich bin aber auch empfindlicher geworden, ich höre besser zu und achte mehr auf div. Sachen. Und ich ziehe schneller einen Schlußstrich. (was manches Mal nicht unbedingt zum Vorteil ist.)

  14. Beantwortet am 12.12.2012 von wildesding
    43 Jahre alt

    wenn du dich entscheidest einen schlussstrich zu ziehen, wieso sollte es dann für dich zum nachteil sein?!

  15. Beantwortet am 12.12.2012 von friends50
    45 Jahre alt

    @ulmerspatz:
    Besser hätte ich es nicht ausdrücken können.
    Danke…………………..

  16. Beantwortet am 12.12.2012 von Amethyst
    2014 Jahre alt

    Ich interpretiere die Frage mal nicht persönlich, sondern im sozial gesellschaftlichen Rahmen.

    Unter diesem Aspekt kann man sagen, dass unsere Gesellschaft immer egoistischer wird. Die Ellenbogen-Politik setzt sich immer mehr durch. Menschen die Rücksicht auf andere nehmen, werden immer wieder ausgenutzt… Das Gesetz des Dschungels setzt sich immer mehr durch. Friss den anderen, wenn du nicht gefressen werden willst.

    Früher wurden diese Menschen aus der Gesellschaft ausgeschlossen und gebrandmarkt. So geht der ursprüngliche Begriff des Schlitzohrs, auf einen unehrlichen/betrügerischen Handwerker, ich glaube aus der Schmiedezunft, zurück. Ihm wurde sein Ohrring herausgerissen, als sichtbares Zeichen für seine Betrügereien. So ein Mann bekam sehr selten eine Anstellung wieder.

    Heute bekommt ein Manager oder ein Politiker noch eine Abfindung, wenn seine betrügerischen Machenschaften ans Licht kommen! Zwar regen sich deswegen alle auf, trotzdem wird dem Betrug, im großen Stil, nicht der Riegel vorgeschoben…

    Da die Menschen das mitbekommen, denkt sich jeder, wenn die das dürfen, warum soll ich auf andere Leute Rücksicht nehmen, schließlich möchte ich auch, dass es mir gut geht.

    Wenn aber jeder nur an sein eigenes Wohl denkt, ist er/sie immer weniger bereit auf etwas zu verzichten. Also wird die gemeinsame Basis, immer kleiner. Das erschwert wiederum den persönlichen Kontakt. So entsteht der Eindruck, der Komplexität.

  17. Beantwortet am 12.12.2012 von ulmerspatz54
    60 Jahre alt
     / FriendScout24 Pseudonym: ulmerspatz54

    @wildes
    Ich habe da die Reißleine gezogen, wo vielleicht ein offenes Wort es auch getan hätte. Aber es waren so viele kleine Puzzelteile die mir in die Quere kamen, daß es kein zurück mehr gab.
    Unter anderen Vorzeichen, wäre die Entscheidung vielleicht nicht so konsequent ausgefallen.

  18. Beantwortet am 12.12.2012 von wildesding
    43 Jahre alt

    spatz, dann hast du alles richtig gemacht! :-D

  19. Beantwortet am 12.12.2012 von ulmerspatz54
    60 Jahre alt
     / FriendScout24 Pseudonym: ulmerspatz54

    @ wilde
    hahaha glaubst Du?
    @ friends
    Danke……..
    wünsche allen einen schönen Abend tolles Datum 12.12.2012, da sollte man eigentlich sich selbst was gutes tun……….

  20. Beantwortet am 12.12.2012 von wildesding
    43 Jahre alt

    ja klar! das war eine bauchentscheidung! :-D

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